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Jörg
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KURZGESCHICHTE
Freitag 25.7.2014
FREI SEIN ? !

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Warum war es gerade ein Pfarrer, der mir als Erster die Hand gereicht hat, als ich vor den Trümmern meines Lebens stand? Der Herr hat mir eine 2. Chance eingräumt. Möchten Sie mehr erfahren?

Am 06.04.1963 in Crimmitschau geboren, wurde ich mit 3Jahren in ein staatliches Heim eingewiesen. Meine Mutter galt als "asozial" - mein Vater war ständig auf Montage. Mit der Einschulung 1969 kam ich in ein sozialistisches Kinderheim. Diese Erziehung sollte meinen Lebensweg prägen. Uns (ich habe noch eine Schwester) wurde der Kontakt zu unserer Mutter und zu unserer Oma untersagt. Aber "verbotene Früchte" schmecken bekanntlich besonders gut - und - ich wusste ja, in welcher Kneipe ich sie finden würde. Ein einschneidendes Erlebnis war der Suizid meines Vaters; ich war gerade 10 Jahre alt. Mit 14 Jahren hatte ich meinen ersten Vollrausch. Meine Mutter verlor ich durch einen "Unfall im Zustand völliger Trunkenheit" (sie stürzte aus einem fahrenden Zug). Gleich nach der Lehre, also 1981 ging ich zu den "Grenztruppen der DDR". Ich war als "nicht- grenztauglich" eingestuft und habe eine Ausbildung zum "Sprech- und Tastfunker" absolviert. Mehrere Alkoholdelikte führten zur vorzeitigen Entlassung, verbunden mit Degradierung und dem "Spie▀rutenlauf" in meinem Lehrbetrieb, in dem ich bis zur Wende in unserem Land gearbeitet habe.

Meine spätere Frau habe ich gleich nach der Armeezeit kennengelernt. 1985 und 1987 wurden meine Söhne geboren. Zu dieser Zeit hatte mich der Alkohol schon fest im Griff. Nach einem Seitensprung, der nicht ohne Folgen blieb (meine Tochter) hat meine Frau einen Schlussstrich gezogen. (Heute bin ich ihr dankbar für diese Konsequenz.) Ich verlor mit meiner Arbeit 1991 auch den letzten Halt und stürzte ins Bodenlose. Erstaunlicherweise war immer irgendwie Geld für "Nachschub" da- aber Miete zahlen? Warum? Stromrechnung? - War höchstens gut für den Ofen. So kam 1995/ 96 was kommen musste. Es drohte der Verlust der Wohnung. In diesem erbärmlichen Zustand war es ein PFARRER, der mich zum ersten Mal auf mein Problem aufmerksam gemacht hat. Erlud mich zu sich und seiner Familie ein - und Sie haben
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