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Bin am Ende, bitte um hilfe. (triggernd)

 
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Tom



Anmeldungsdatum: 07.05.2008
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: Mo 14.Sep.2009 18:33    Titel: Bin am Ende, bitte um hilfe. (triggernd) Antworten mit Zitat

Hallo zusammen, ich lebe nun schon anfang dieses Jahres mit meiner Freundin zusammen. Ich bin ein Borderliner...

Aus den winzigsten sachen werden störende Kleinigkeiten, die in einem wilden Streit völlig eskalieren. Ich halte das nicht aus, ich bin nach einem solchem Streit völlig verbraucht, habe dann eine sehr hohe innere Anspannung, möchte mich dann am liebsten schneiden. Ich nehme mich sogar sehr zurück bei diesen Streitereien, ich kann nicht mal ich selber sein.
Ich trug jahrelang eine Maske, auch bei Ärtzten oder Psychologen war ich mir selber gegenüber nie ehrlich. Und jetzt, weiss ich nicht mal mehr, werd ich eigentlich unter dieser Maske bin?

Zitat:
könnt Ihr mir vielleicht irgendwelche tips oder ratschläge geben? Ich bin echt am Ende, und wäre euch sehr dankbar für Antworten.

Lg Tom
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Und geben uns nicht dem Schmerze hin,
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Phantom



Anmeldungsdatum: 02.06.2007
Beiträge: 33
Wohnort: SG

BeitragVerfasst am: Mo 14.Sep.2009 20:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tom
Ich kann dich wirklich gut verstehen. Hatte soeben ein 90min.langes Gespräch mit meinem Therapeuten hier in der Klinik. Es ging dabei auch um das Thema wer bin ich, wie sehe ich mich und wie nimmt mich mein Umfeld war.

Ich habe von mir ein völlig falsches Selbstbild. Ich sehe an mir nur negative Seiten die positiven Eigenschaften nehme ich nicht war und oft verweigere ich mir, mir diese zuzugestehen.

Mit meiner Freundin (jeztigen EX) habe ich sehr häufig gestritten. Meist waren es Kleinigkeiten welche im Streit eskalierten. Ich hatte oft keine Geduld mit mir oder mit andern, ich forderte Verständnis für meine Situation und konnte selbst kein Verständnis dafür aufbringen.
In unseren Streitereien habe ich mich meist zurückgehalten um nicht irgendetwas zu sagen, was meine Freundin verletzen könnte oder etwas sagen dass ich anschliessend bereue. Wir haben uns eigentlich niemals beflucht.
Nun auch dass mit der Maske kenne ich nur allzugut. Nach aussen immer gute laune, die Probleme versteckt und verdrängt doch innerlich fühle ich mich zerrissen,leer,wie ausgekotzt, voller kranken Gedanken von Selbstverletzung und Suizid. Ich befinde mich nun 3Wochen in der Klinik und es fällt mir unglaublich schwer über meine Gefühle, meine Ängste und Suizidgedanken zu sprechen. Oberflächlich diese Dinge andeuten funktioniert mittlerweile etwas besser doch wirklich dazu zu stehen welche Gedanken mich quälen und wie ich mich Fühle kann ich nur sehr sehr schlecht in Worte fassen.
Das ist ein Lernprozess welcher sehr viel Zeit beansprucht und immer wieder eine eigene Entscheidung vorraussetzt um nicht abzublocken oder aufzugeben.
Ich versuche mich jedesmal wenn der Gedanke der Selbstverletzung oder des Suizides aufkommt, ganz bewust dagegen zu entscheiden. Das waren heute bestimmt wieder duzende-male. Momentan fühl ich mich total ausgepowert, habe kaum noch die Kraft mich dagegen zu entscheiden, fühle mich diesem Druck so hilflos ausgelievert...meinem Leben eine Maske aufzusetzen ist wohl einfacher doch langzeitig gesehen macht dich diese Maske innerlich kaput...

Ich hoffe du lernst deine Maske abzulegen, und versuchst dein Wahres ich wiederzufinden und irgendwann auch deinen nahestehenden Menschen zu präsentieren.
Ich wünsche dir dabei viel Kraft und Mut!!!
Gruss Phanti
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Tom



Anmeldungsdatum: 07.05.2008
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: Di 15.Sep.2009 13:15    Titel: Antworten mit Zitat

vielen dank für deine Antwort.

Was noch zu sagen ist,
bei uns eskalieren die Gespräche, dass da auch schon mal ein Fluchwort in den Mund genommen wird. Ich möchte das nicht...
Des Lebens Zeit ist viel zu schade, dass man sich streitet und unglücklich ist.
Mit der Maske, oder Fassade, wie auch immer, bin ich dran. Es fällt mir sehr schwer, einige Dinge sind bereits so sehr festgefahren, dass es mir unmöglich scheint, sie abzugewöhnen.
Ich bin zur zeit in einer Stationären Behandlung, habe mir Ziele gesetzt, die es zu erreichen gibt.
Doch dann in einem schlechten Moment, rücken diese Ziele so in die Ferne, dass ich sie völlig aus den Augen verlieren kann.
Es ist nun mein 2. Aufenthalt, ich habe bereits viel über mich gelernt, bin aber noch nicht so weit, um es mit der Aussenwelt aufzunehmen.
Ich danke dir nochmals für den Austausch,
und wünsche dir viel Kraft, auf deinem Weg.

Liebe Grüsse
Tom
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Phantom



Anmeldungsdatum: 02.06.2007
Beiträge: 33
Wohnort: SG

BeitragVerfasst am: Di 15.Sep.2009 19:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Tom
Mementan geht es mir genauso mit den Zielen. Ich habe meine Ziele festgelegt und möchte eigentlich wirklich draufhin Arbeiten, jedoch empfinde ich im Moment alle Ziele als unerreichbar, sind mir heute auch irgendwie gleichgültig. Alles scheint so sinnlos, ich bin genervt, sehr schnell reizbar und möchte von allen in ruhe gelassen werden. Sogar das Klingen der Tastatur nervt mich, die Mitpatienten im hintergrund und das ganze system...würde jezt am leibsten ritzen...kann dem Druck kaum noch wiederstehen, habe keine Kraft und Motivation noch weiter zu kämpfen und bin mutlos jemals meine Ziele zu erreichen...
Bin zum ersten mal in der Klinik und würde nun am liebsten alles aufgeben nur um meine Ruhe zu haben...

Wünsche dir eine gute Zeit!
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