Bild btopl.jpg wurde nicht geladen
Klinik SGM Langenthal, Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie Listinus Toplisten
Zur StartseiteHome
Newsletter abonnierenNewsletter
GästebuchGästebuch 
Diese Seite weiter empfehlenTell a Friend 
Bild btexts.jpg wurde nicht geladen
Allgemeines Forum
 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren   ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 
das ist mein leben

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen     Foren-Übersicht -> Borderline
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
sijosi



Anmeldungsdatum: 15.02.2010
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Mo 15.Feb.2010 22:05    Titel: das ist mein leben Antworten mit Zitat

hallo und guten Abend.
ja wo anfangen? Der Punkt ist erreicht, dass ich nicht mehr weglaufen kann und etwas geschehen muss. Vermutlich Therapie in der Klinik und völliger Umschmiss meines bisherigen Lebens. Doch erstmal möchte ich hier etwas erzählen und mich mit anderen austauschen.
Ich bin 26 und leide seit ich 12 bin an einer Essstörung, mit dem rauchen habe ich zur selben zeit angefangen, bald darauf exzessives kiffen, ritzen und so weiter. Mit 14 habe ich alles an Tabletten was der Medizinschrank hergab geschluckt was jedoch "nur" schlimmste Magenkrämpfe, erbrechen und durchfall zur Folge hatte. Meine Mutter hatte mich zu meinem Hausarzt geschleppt, dem ich zerknirscht berichtete dass ich die ganze Tabletten geschluckt hatte. Er nahm mir das Versprechen ab es nie wieder zu tun und schickte mich nach hause. Mit 15 habe ich dann auf der Kirmes mein Bierglas zerschmissen und angefangen mich zu ritzen- im Beisein meiner "Freunde". Es blutete so stark dass anwesende Erwachsene die Polizei holten und die mich ins Krankenhaus brachten. Dort wurde ich genäht. Ich gab an ich sei betrunken und hätte es deshalb gemacht, jedoch sagte das "pustegerät" etwas anderes: 0,2 Promille. Nicht wirklich betrunken fürchte ich. Also wurde ich von einem Jugendpsychologen nach hause gebracht. Es war der Wahlabend 98 als die SPD - Partei meiner Eltern- endlich gewann. Und ich war 2 Stunden zu spät. Der Typ kam zwar mit in unsere Wohnung rein, jedoch hat mein Vater erst mich und dann ihn verbal runtergemacht und ihn schliesslich vor die Tür gesetzt. Heute denke ich: Ich hätte damals den Mund aufmachen sollen. Leider hat sich danach niemand mehr dafür interessiert. In dem Jahr wurde ich auch beim Klauen erwischt- das ich schon 2 Jahre vorher angefangen hatte- und bekam Sozialstunden und 2 Monate hausarrest. Meine Leistungen in der Schule wurden mies und ich blieb sitzen- und das als Lehrerkind.......Wieder hausarrest und Schläge.
Die ganze zeit über war meine Gefühlswelt ein Chaos. Egal ob Freude oder Verzweiflung alles habe ich sehr intensiv erlebt, schlafen konnte ich schon immer schlecht, und damit meine ich schon immer seit ich denken kann. Nun gebrauchte ich also "Mittel" wie Hasch und Alkohol um einschlafen zu können, was jedoch nicht die Angst und Albträume abhielt.
In der neuen Klasse wurde es besser, denn dort lernte ich ein Mädchen kennen, die im städtischen Tierheim aktiv war und dort ihre Freizeit verbrachte. Tiere hatte ich schon immer geliebt, alles was verletzt war wurde mit nach hause genommen, wo mein Vater es jedoch nciht erlaubte und wieder abgab. Katzen habe ich auch immer im Garten gefüttert.
Wie zwei also verbrachten fast unsere gesamte Freizeit im Tierheim, gingen mit den Hunden spazieren, spielten mit ihnen und es ging mir besser. Wutanfälle und Verzweiflung wurden schwächer, das Kiffen gab ich - vorläufig- auf. Doch die enormen Selbstzweifel blieben ebenso wie mein geringen Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein, schliesslich durfte ich mir gefühlte 1000 Mal am Tag anhören wie fett ich wäre, dass meine Noten scheisse sind, dass das was ich sage scheisse ist und so fort.
Meine Essstörung besteht darin dass ich fresse, mal sind es fressattacken, dann wieder meine "Flucht" in "meine Welt" das will heissen: ca 5 Tafeln Schokolade und Kekse kaufen/klauen, ein Buch- mit Happy End, großen Gefühlen und großer Liebe- nehmen, aufs Bett legen und lesen und fressen.
So lebte ich denn ca 2 Jahre schule, Tierheim und abends nach Hause, dort dann fressen und schlafen und so fort. Richtige freunde hatte ich keine, mein Sozialverhalten war schon immer gestört, obowhl ich sehr schenll Freundschaften schliesse, kann ich sie nicht halten, da irgendwann immer der Punkt kommt dass mich jemand enttäuscht. So schlecht ich von mir selber denke so gut denke ich von meinen Freunden und sie dürfen halt keine Fehler haben oder mich vernachlässigen.
Diese zwei Jahre waren nicht schlecht, eigentlich war ich sogar recht glücklich, denn mit den LEuten aus der Jugendgruppe im Tierheim verstand ich mich gut und die Hunde machten mich glücklcih: so glücklcih dass ich bald ständig die Schule schwänzte und zum Tierheim fuhr. das gab natürlich auch wieder Ärger. Dann gabs die Tage, da ich ncith machen konnte, nciht aus dem Bett kam und mich krank schreiben liess. WEnn ich wollte konnte ich gut die Kranke spielen. Auch da hat mein Hausarzt immer mitgemacht.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
sijosi



Anmeldungsdatum: 15.02.2010
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Mo 15.Feb.2010 22:20    Titel: Antworten mit Zitat

Dann kam mein erster Freund, den ich auf der Hochzeit meines Bruders kennenlernte, ich war 17 und er 24. Es war eine schöne Beziehung, er gab mir selbstvertrauen und liebe und ich fühlte wie ich stärker wurde. immer noch ging ich regelmässig ins Tierheim jedoch nicht mehr so wie früher.
Je stärker ich durch diese Beziehung wurde umso mehr ging er mir auf die Nerven, vor allem da er ständig übers Heiraten etc. sprach. Hey ich bin 17 dachte ich, das geht doch nicht. Hab noch soviel vor. Ja damals war wirklcih eine gute Phase. Kaum verzweiflung, kaum Wut, mehr Entspannung. Kurz nach meinem 18. Geburtstag machte ich schluss mit ihm- per Telefon, denn ich konnnte und kann mit Auseinandersetzungen nicht umgehen. Ebensowenig wie mit KRitik, denn das stürzt mich immer in ein loch und ich mache mich selber fertig und hasse mich.
Auf jeden Fall wurde ich zu dem zeitpunkt stärker und fühlte mich stark genug alleine durchs leben zu gehen. Mein Freund schränkte mich da nur ein.
Bald darauf kam der Rückschlag- ich wurde wieder niedergeschlagen und depressiv, konnte mich zu nix aufraffen und griff wieder zu hasch. Dann lernte ich im Tierheim D. und B. kenne- zwei junge Männer die dort einige Sozialstunden machen mussten. Mit denen ging es dann jedes Wochenende auf die Piste, zu meinen Eltern kam ich nur noch während er Woche zum schlafen, ansonsten war ich nur noch unterwegs: Schule, Tierheim und mit D. und B. rumhängen. Bald darauf kam ich mit D. zusammen, wir kifften gemeinsam, gingen bis morgens um 5 aus und hatten unseren zugedröhnten spass. Durch ihn lernte ich eine nette Clique kennen von ca 10 Leuten mit denen wir häufig was unternahmen.
Bald darauf verliess mich D. und ich kam mit S. aus der neuen Clique zusammen. schon 4 Monate später schmiss mich mein Vater mitten in der Nacht raus und ich zog zu S. Wir waren insgesamt 4 Jahre zusammen. Am Anfang wars toll, doch bald schon begann es kompliziert zu werden da ich so extreme gefühlsschwankungen habe. freund und Leid, Eifersucht ohne Ende, Vorwürfe er würde mich vernachlässigen und so fort. Er konnte mir nix recht machen, und ich konnte nicht streiten, denn dann wurde ich sofort von meinen Gefühlen übermannt, konnte mich nicht beherrschen, cih weiss nciht wieviele Dinge in unserer beziehung kaputt gegangen sind von Geschirr über Lampen bis hin zu FAhrrädern.
Nachdem mein Vater mich rausgeschmissen hatte bin ich nicht mehr nach Hause zurück, ich wohnte mit S. bei seinen Eltern bis ich mein Abitur hatte und danach zogen wir in unsere eigene Wohnung.

reicht für heute glaub ich
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
seneca



Anmeldungsdatum: 05.11.2008
Beiträge: 163
Wohnort: Ba Wü

BeitragVerfasst am: Mi 21.Jul.2010 15:47    Titel: Antworten mit Zitat

hallo sijosi, hab dein beitrag jetzt erst gelesen. wie geht es dir denn heute? konntest du dein leben etwas umkrempeln? liebe grüße von seneca
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen     Foren-Übersicht -> Borderline Alle Zeiten sind GMT + 2 Stunden
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Powered by phpBB
© 2001 - 2007 phpBB Group